|
Am besten natürlich in Japan. Dort wird in drei Dôjôs in Nara, Higashiôsaka und Nagoya regelmäßig trainiert. Die entsprechenden Adressen, Trainingszeiten und Kontaktdaten finden sich auf der Japanischen Seite der Hôzôinryu.
Außerhalb Japans wird Hôzôinryû Takadaha Sôjutsu derzeit nur in Hamburg regelmäßig trainiert und zwar im:
Alster Dojo e.V.
Veilchenweg 34
22529 Hamburg
Tel. & Fax: 040 - 560 085 95
www.alster-dojo.de
Trainingszeiten:
montags 17:00 - 19:00
donnerstags 17:00 - 18:00
Interessenten sind während der regulären Übungszeiten jederzeit herzlich willkommen. Nett wäre es allerdings, wenn sie sich vorher anmelden würden. Entweder telefonisch im Dôjô zu den Sôjutsu-Trainingszeiten oder hier.
Außerdem gibt es einmal im Monat auch einen langen Speer-Samstag, an dem es genug Zeit gibt, neben dem Üben der Formen aller drei Levels auch die Grundtechniken in aller Ruhe zu verbessern.
Die Samstags-Termine für 2010 sind:
16. Januar
20. Februar (fällt wegen einer anderen Veranstaltung im Alster Dojo e.V. leider aus)
20. März
17. April
15. Mai (evtl. wird es vom 14. bis zum 16. Mai auch ein Seminar geben)
19. Juni
17. Juli
14. August
18. September
16. Oktober
13. November
18. Dezember
jeweils 14:00 - 18:00 Uhr (bei Bedarf auch länger)
|
|
Ein Klick auf den Strip öffnet den Comic in voller Größe.
|
|
Am Samsatg, den 16. Mai 2009 präsentierte sich anlässlich des 20jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Hamburg-Osaka der Alster Dojo e.V. mit allen dort ausgeübten Disziplinen (Iaidô, Kendô, Kyûdô und Hôzôinryû Takadaha Sôjutsu) beim japanischen Teehaus bei Planten un Blomen in Hamburg.
Das Video der kompletten Hôzôinryû Takadaha Sôjutsu Vorführung auf dieser Veranstaltung gibt es hier. (Nur für registrierte und angemeldete Besucher.)
|
|
Wenn man in Japan sagt, man übe Sôjutsu, kommt als Reaktion in der Regel die Frage "Sô… was?". Wenn man daraufhin sagt "Yari (Speer)", antwortet der Gesprächspartner meistens mit "ach, Speer", unterstützt von einer werfenden Geste.
Kein Wunder. Auch in Japan weiß kaum jemand, was Sôjutsu ist oder dass es Sôjutsu heute immer noch gibt. Und die Vorstellungen davon, wenn es denn überhaupt welche gibt, sind durch Film und besonders durch Fernsehserien, in denen ein komplett realitätsfreies Bild vom Umgang mit Speeren gezeichnet wird, meistens gründlich verdorben.
Im besten Fall bleiben die Bilder aus Filmen Kurosawa Akiras im Gedächtnis, die Pulks von konzertiert mit dem Speer arbeitenden Pikenieren zeigen.
|
|
Weiterlesen …
|
|
1: Saya - Die Scheide, mit der die Speerklinge bei Nichtgebrauch geschützt wird. Es hat, speziell in der Edo-Zeit, eine unglaublich große Vielfalt an Designs für Yarizaya gegeben, die über das funktional Notwendige weit hinausgingen. Unter anderem, weil der Speer nicht nur Waffe, sondern auch Statusabzeichen war.
|
|
Weiterlesen …
|
 Keikoyari
Keikoyari (Trainingsspeere) sind auch in Japan nicht einfach so im Handel zu bekommen. Ein einziges Mal sah der Autor dieser Seiten einen Kamayari in einem Budô-Geschäft in Tôkyô, und ein einziger Holzwaffenvertrieb in Japan bietet solche Speere über seinen japanischen Internet-Shop an. Teuer. Und Versand natürlich nur innerhalb Japans.
Also bleibt nur der Weg, einen Schreiner mit der Herstellung zu beauftragen oder sich seine Übungsspeere selber zu bauen. Keine Angst, das ist nicht nur gar nicht so schwierig, sondern macht sogar eine Menge Spaß.
|
|
Weiterlesen …
|
|
 Hôzôin Kakuzenbô Inei
Die Geschichte der Schule ist wie in den meisten Koryû (alte Schulen) gut belegt, was die Linie ihrer Oberhäupter angeht, die vom gegenwärtigen Sôke Kagita Chûbê direkt auf den Gründer der Schule Kakuzenbô Inei (vollständig: Hôzôin Kakuzenbô Hôin Inei) zurückgeht.
Über Leben und Wirken des Gründers hingegen ist relativ wenig Konkretes bekannt, und das wenige, das in Erfahrung zu bringen ist, ist häufig widersprüchlich und bewegt sich, wie viele Berichte aus der Zeit, gerne im Bereich der Legende.
|
|
Weiterlesen …
|
|